Tradition unseres KULTURSALONS

Die Tradition unseres KULTURSALONS

Ein neuer Raum in wertvoller alter Tradition

Unser KULTURSALON knüpft an eine große europäische Tradition an. Seit Jahrhunderten waren Salons jene Orte, an denen Kunst, Philosophie und persönliche Begegnung sich zu etwas verbanden, das weit über den Alltag hinausreichte. Nicht Unterhaltung stand im Vordergrund, sondern die Suche nach Tiefe: Gedanken teilen, Werke zeigen, Widerspruch wagen, sich gegenseitig inspirieren.

    Heute holen wir dieses geistige Erbe ins Digitale!
    Versehen mit der Einladung an Dich, mit uns mitzudenken, mitzufeiern, Freude und Freundschaft zu erleben.


    Historische Vorbilder

    Weimar: Unter Herzogin Anna Amalia fanden Goethe, Schiller, Herder und Wieland eine geistige Heimat. Dort wuchs die Weimarer Klassik, getragen von Freundschaft, Humanität und der Frage nach dem guten Leben.

      • Jena: Im Haus von Caroline Schlegel-Schelling entstand das Zentrum der Frühromantik. Hier diskutierten die Brüder Schlegel, Fichte, Schelling, Novalis und Tieck über Philosophie, Poesie und das Ideal des freien Geistes.
      • Berlin: Rahel Varnhagen von Ense öffnete ihren Salon für Humboldt, Hegel, Heine, Schleiermacher und Bettina von Arnim. Sie schuf einen Ort, in dem Unterschiede nicht trennten, sondern das Gespräch belebten.
      • Paris: Gertrude Stein versammelte im 20. Jahrhundert Künstler und Schriftsteller wie Picasso, Hemingway und Joyce. Ihr Salon wurde zum Motor der Moderne – kühn, avantgardistisch und weltoffen.

      All diese Salons waren Freiräume: geschützt, doch offen; inspiriert, doch widersprüchlich. Sie waren der Nährboden, aus dem neue Kunstformen, neue Gedanken und manchmal auch neue Epochen erwuchsen.

      All diese Salons waren selbst schon Kunstwerke an und für sich. Eine ähnliche Form des Kunstwerkes im Sinn einer Sozialen Plastik (Joseph Beuys) soll auch durch unseren KULTURSALON neu erschaffen und verwirklicht werden.


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